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Estenfeld - Weiße Mühle

Eine gelungene Ausstellung

 

Bestens gelaufen ist die diesjährige Herbstausstellung der Kunstfreunde in der „Weißen Mühle“. Die Vernissage folgte wieder dem im Jahr zuvor erprobten neuen Schema, mit nur einer einzigen, noch dazu recht kurzen Ansprache. Ein bißchen zurückgerudert sind sie dann aber doch, die Künstler: Hatte man im Vorjahr auf Musik gänzlich verzichtet, spielte Manfred Göb zur musikalischen Untermalung der Eröffnung diesmal doch wieder einige Stücke - und kam damit beim Publikum gut an! Kurz ist gut, aber spartanisch muß es nicht gleich sein.

 

13 Mitglieder - und die beiden Gastaussteller Roland Bachmaier und Marie Sombach - zeigten Werke der verschiedensten Machart. Die Bandbreite reichte von gefalteten Papierelefanten und kleinen, aber feinen Schmuckstücken aus Silber über bemaltes Geschirr und gelungene Drucke über Aktbilder und Plakate mit Motiven der „Aktion Virus-Verbot“ bis hin zu steinernen Skulpturen von allerlei Tieren. Leonardos rosaroter Panther und Beethoven hatten ihre Auftritte. Viele freuten sich zudem, den ihnen aus dem Fernsehen der Kinderzeit bekannten Calimero zu entdecken. Ob das Tierchen ursprünglich nur eine nette Werbefigur in Italien war oder - schöne Vorstellung - sein Name einen griechischen „Guten Morgen“ bedeutet, müssen wir zum Glück nicht entscheiden. Großes Kompliment an die Ausstellungsleiterin Karin Stumpf!

 

Bei einer Art „Kunstauktion“ konnten die Besucher Kunstwerke erwerben, die mehrere Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt hatten. Den Erlös werden die Kunstfreunde der Ortsgruppe des Malteser Hilfsdienstes zuwenden. Auch wenn die Auktion funktioniert hat, wird die Durchführung beim nächsten Mal sicherlich optimiert. Der Erlös ist halt doch ein bißchen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ein „Dinosaurier-Malen“ mit Walter Schenkel und „Origami-Falten“ mit Erika Schulder rundeten das Programm am Sonntag ab.

Von links: W. Schenkel, Ch. Warstat, N. Niewelt, R. Bachmaier, E. Schulder, R. Starz, sitzend G. Kühnau, Ch. Kraus, S. Böhme, K. Stumpf, S. Hoffmann und W. Reith.